Aquarium einrichten

Aquarium einrichten

 

In diesem Artikel wollen wir uns näher mit dem Thema „das  Einrichten eines Aquariums“ beschäftigen. Es sind einige Punkte, die man dabei beachten sollte, wenn du dabei bist dein Aquarium einzurichten.

 

Aquarium einrichten
Aquarium einrichten

 

Die drei Aquariumtypen

Wenn du dich für das interessante Hobby entschieden hast und den Weg des Aquarianers gehen möchtest, solltest du dir noch vorab Gedanken darüber machen, was für ein Aquariumtyp du wählen möchtest. Dies hängt sehr eng damit zusammen, welche Fische du in deinem Becken später haben wirst.

Dazu bieten sich drei Aquariumtypen an:

1. Zimmeraquarium

Bei dem Zimmeraquarium wird auf die Heizung und den C02 Dünger verzichtet. In diesem Fall steht das Aquarium auch im Winter in beheizten Wohnräumen, sodass die Temperatur nie unter 18 bis 20 Grad sinkt.

2. Tropenaquarium

Bei einem Tropenaquarium handelt es sich um ein beheiztes Aquarium ( also mit zusätzlicher Heizung). Eine Co2 Düngung ist in diesem Aquarium nicht eingebaut.

3. Das tropische Komplettaquarium

Das tropische Komplettaquarium ist ein echtes tropisches Mikrokosmos für Fische und Pflanzen. Dieses Aquarium hat sowohl eine Heizung als auch eine Co2 Düngung.

 

Nachdem du aus den drei Alternativen dich für ein Aquariumtyp entschieden hast, stellt sich als nächstes die Frage nach dem Standort deines Aquariums.

 

Der Standort deines Aquariums

Nachdem du dir eine geeignete Aquarium-Größe ausgesucht hast, kommen wir zum Standort des Aquariums.

Der Standort hat einen großen Einfluß auf das Wohlbefinden der Fische. Aus diesem Grunde solltest du dir am besten schon vorher darüber Gedanken machen, wo du gerne dein Aquarium stehen haben willst. Hier dazu einige wesentliche Punkte die bei der Auswahl eines Standortes Berücksichtigung finden sollten.

1. Das Aquarium sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Durch zu viel Sonnenlicht wird das Algenwachstum massiv gefördert und die Algengefahr wird zu groß.

2. Die Fensterbank ist kein guter Platz aufgrund von Licht- und Thermischen Problemen . Dort ist das Aquarium von Anfang an gefährdet.

3. Platziere dein Aquarium in der Nähe von Steckdosen. Da du Heizung, Filter und Aquarium-Beleuchtung anschließen musst, ist es sinnvoll, wenn du eine Mehrfachsteckdosen nutzt.

4. Das Aquarium sollte so aufgestellt werden, dass Handreichungen, Fütterung, Reinigung und Wasserwechsel problemlos durchgeführt werden kann. Daher sollte es nicht zu weit oben stehen.

5. Wählen Sie einen Platz, der häufige Bewegungen, wie zum Beispiel vieles Hin-und herlaufen vermeidet. Ansonsten wären die Fische in Unruhe. Hier empfiehlt sich sonst eine Seiten- oder Rückscheibe ( Rückwand).

6.  Das Untergestell für das Aquarium sollte stabil sein, damit das Gestell das Aquarium auch sicher trägt. Empfehlenswert ist zum Beispiel eine Kommode oder ein stabiles Regal.

Nachdem du dich für ein bestimmten Aqauriumtyp entschieden hast und ein passenden Standort für dein Aquarium gefunden hast, überlegen wir was du zur Grundausstattung deines Aquariums brauchst.

 

Aquarium einrichten: Grundausstattung zur Einrichtung deines Aquariums

Was ist zur Grundausstattung erforderlich ?

Logisch, als erstes brauchen wir das Aquarium selbst. Dazu findest du auf der Startseite vier Empfehlungen.

Dazu habe ich hier eine Stichwortartige Liste und ein paar Empfehlungen für dich aufgeschrieben.

1. Das Aquarium ( auf der Startseite findest du vier Aquarium Empfehlungen)

2. ein Aquariumfilter, hier besteht die Möglichkeit eines Innen-und Außenfilters 

3. ein Mulmsauger

4. eine Zeitschaltuhr für die Beleuchtung

5. ein Thermometer

6. ein Kescher

7. eine Aquarium Leuchte

8. eine Abdeckscheibe

9. Aquarium Heizstab oder Bodenheizung für das Tropenaquarium und das tropische Komplettaquarium. Ob eine Heizstab  oder Bodenheizung vorteilhafter ist und worin der Unterschied besteht, darüber erzähle ich in einem extra Beitrag.  

10.C02-Düngungs Set. ( Für das tropische Komplettaquarium).

 

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Für die Inneneinrichtung des Aquariums wird folgendes benötigt:

1. feiner Quarzkies

2. Dekoration: hier eignen sich zum Beispiel einige Steine oder bizarre Mangrovenwurzeln mit Verstecken. Du solltest auf gar keinen Fall selbst gesammelte Hölzer aus dem Wald einsetzten.

3. ausgesuchte Aquarium Pflanzen

4. Pflanzendünger für das Frischwasser

5. Wasseraufbereitung 

6. Fischfutter

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Nachdem du dich für ein Aqauriumtyp und einen passenden Standort entschieden hast und die Grundausstattung beschafft hast, kommen wir zum eigentlichen Einrichten deines Aquariums.

 

Aquarium einrichten

Befassen wir uns nun mit der Frage, wie man ein Aquarium einrichtet.

Jetzt wird es so langsam ernst und die Vorfreude steigt auf. Es kann jetzt endlich an das Einrichten deines Aquariums gehen. Den Standort und die Grundausstattung sowie die Inneneinrichtung für dein Becken hast du bereits.

Als erstes gilt es den Boden mit Quarzkies zu befüllen. Eine gute Quarzkieskörnung beträgt 1,2-1,8mm. Hier kann das Wasser noch gut durchfließen und keine Futterreste in den Boden einsickern. Achte darauf, dass das Kies rundkieselig und nicht scharfkantig ist. Der Bodengrund im Aquarium sollte ca. 3- 4 cm hoch sein. ( Nur in einem Aquarium mit Bodenheizung wird eine höhere Kiesschicht gebraucht, sodass die Bodenheizung gut bedeckt ist.) Damit die Pflanzen besser gedeihen können, empfiehlt sich ein Pflanzendünger für Wasserpflanzen in den Boden zu geben. 

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Danach füllst du das Aquarium mit Wasser. Hier eignet sich das normale Leitungswasser. Damit der Kies nicht aufwirbelt, könnt Ihr zur Hilfe eine Gießkanne mit Brause zum Befüllen des Aquariums verwenden. Um das Wasser fischgerechter aufzubereiten und fischschädliche Stoffe im Wasser zu neutralisieren, empfiehlt sich ein Wasseraufbereiter.

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Als nächstes befestigen wir an einer Ecke des Aquariums den Filter.

Der Filter hat die Aufgabe:

  • durch den Schaumstoff eine Reinigung des Wassers zu bewirken

  • Trübstoffe im Wasser zu filtern und

  • Wasserbewegung im Aquarium zu erzeugen.

Weiter zur Heizung. Ob du eine Heizung für dein Aquarium brauchst oder nicht, hängt vom Aquariumtyp ab, für dass du dich zu Anfang entschieden hast. (Also von den Tieren, die du einsetzten möchtest.)

Entweder kannst du dich für eine Stabheizung (Reglerheizung) entscheiden, die du unkompliziert an der Beckenwand hängen kannst oder für eine Bodenheizung.

(In einem gesonderten Artikel spreche ich über die Vor- und Nachteile einer Boden- und Reglerheizung.)

Wichtig bei einer Stabheizung (Reglerheizung) ist es, dass dieser sich an einer Stelle befindet, wo das Wasser gut zirkuliert. Denn nur so kann das gesamte Aquarium beheizt werden. Am besten in der Nähe des Innenfilters.

Danach werden die Pflanzen im Aquarium eingesetzt. Achte dabei besonders darauf, dass erstens die Pflanzen sowohl von dem Topf als auch von der Steinwolle befreit werden und zweitens die Pflanze vorsichtig abgespült werden. Das ist deshalb besonders wichtig, da die Steinwolle mit einer Nährlösung vollgesogen ist und diese Nährstoffe ansonsten an das Wasser abgegeben werden. Dies führt dann zu verstärktem Algenwachstum.

Mit den Pflanzen wird jetzt noch die Dekoration ins Aquarium eingesetzt. Zum Beispiel eignen sich hier insbesondere bizarre Mangrovenwurzeln. Die Mangrovenwurzeln haben nicht nur den Effekt, das Aquarium zu verschönern, sondern bringen den Wasserlebewesen einen wahren Nutzen.

Zum einen bieten Mangrovenwurzeln Verstecke für Fische und andere wirbellose Tiere an.

Zum anderen werden sie insbesonders für die Welse benötigt, die die Mangrovenwurzeln als weiteren Nahrungsmittelbestandteil brauchen.

 

Aquarium Fische – Das Einsetzen der Fische ins Aquarium

Oft wird zu Anfang der Fehler begangen, das Aquarium und die Fische gleichzeitig zu kaufen und direkt nach dem Einrichten des Beckens die Fische einzusetzen. Dies ist eines der größten Fehler, die häufig gemacht werden. Danach sind die neuen Aquarianer oft frustriert, wenn Sie nach der vielen Mühe mitansehen müssen wie Ihre Tiere sterben.

Es ist wichtig zu wissen, dass das neue Aquarium erst noch ein mikrobiologisches Gleichgewicht bilden muss. In einem Aquarium leben neben Fischen und Pflanzen auch noch unglaublich viele Kleinstorganismen. Diese Kleinstorganismen bauen abgestorbenes, organisches Kleinstmaterial zu Nitrit und dann wieder zu Nitrat um. Wenn die Organismen die Abfallstoffe jedoch nicht schnell genug abbauen können, sterben die eingesetzten Fische schnell an einer Nitritvergiftung. Aus diesem Grund, sollte vorerst ein Wassertest durchgeführt werden, der die Konzentration, die Gesamtwasserhärte und den PH Wert des Wassers prüft. Lies hier doch mehr über die Wasserkunde im Aquarium.

Bis das Aquarium eingefahren ist, vergehen meistens zwischen 2-6 Wochen. Danach können die Fische behutsam eingesetzt werden. Dazu hängst Du den Fischbeutel ins Wasser und wartest eine Viertelstunde, bis die Fische ins Becken umsiedeln.

Fazit:

  • Sicherlich hast du dir schon vorab Gedanken darüber gemacht welche Fische du in deinem Aquarium haben möchtest und welche Lebensbedingungen deine zukünftigen Fische brauchen. Denn die Wahl deiner Tiere hängt sehr eng mit dem Aquariumtyp ab, für das du dich vorab entscheidest. Für folgende Aquariumtypen kannst du dich entscheiden: Zimmeraquarium, tropische Aquarium, tropisches Komplettaquarium.

  • Das Wohlbefinden deiner Zierfische hängt daran, wo das Becken steht. Dein Aquarium sollte unter anderem von direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein.

  • Im Oberen Teil des Artikels findest du eine Checkliste für die Grundausstattung zur Einrichtung deines Aquariums.

  • Zum einrichten deines Beckens: Der Bodengrund wird zunächst mit Kies bedeckt. Danach füllst du es mit Wasser. Vergiss nicht einen Wasseraufbereiter zu verwenden, der das Leitungswasser neutralisiert. Danach befestigst du den Filter und die Heizung (sofern es eine Reglerheizung ist. Die Bodenheizung wird vorher im Bodengrund eingesetzt). Danach folgt die Dekoration mit Pflanzen und Mangrovenwurzeln oder auch Steinen.

  • Beachte, bis das Becken eingefahren ist, können bis zu 2- 6 Wochen vergehen. Erst danach können die Fische eingesetzt werden.

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