Lochkrankheit behandeln

Lochkrankheit behandeln

 

In diesem Artikel geht es rund um das Thema Lochkrankheit bei Fischen.  Du lernst wie du die Symptome erkennen kannst, wie du die Krankheit diagnostizierst und anschließend wie du deine erkrankten Fische richtig behandelst.

Symptome einer Lochkrankheit: Woran erkennt man die Lochkrankheit

Ein Fisch, der an der Lochkrankheit erkrankt ist, zeichnet sich zunächst durch weiße Punkte auf der Haut aus. Bei weiterem Verlauf, entstehen aus den weißen Punkten Geschwüre und Löcher. Diese Geschwüre und Löcher befinden sich häufig im Kopfbereich des Fisches. Überwiegend sind Buntbarsche von dieser Krankheit betroffen.  Zudem verhält sich der erkrankte Fisch apathisch und ist schreckhaft.

 

Äußere Symptome:

  • es entstehen weiße Punkte auf der Haut
  • aus den Punkten entstehen Geschwüre, diese wiederum scheinen weißliches Gewebe auszutreten
  • Der ganze Fisch färbt sich dunkel
  • Löcher und Geschwüre in der Kopfregion

Verhalten:

  • Fische wirken apathisch
  • Fische sind schreckhaft
  • erkrankte Fische verstecken sich

 

Was ist die Ursache der Lochkrankheit?

Die genaue Ursache der Lochkrankheit ist bis heute noch nicht ganz geklärt. Vermutlich hängen viele verschiedene Faktoren zusammen, ob ein Fisch von der Lochkrankheit befallen wird oder nicht. Lochkrankheiten können zum Beispiel eine Folgeerkrankung sein, von vorangegangen Krankheiten oder auch eine Nährstoffmangelerscheinung.

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Man geht davon aus, dass einer der direkte Ursachen für die Lochkrankheit, der Mangel an Vitaminen , Kalzium und Phosphor ist.  Dies könnte auch der Grund sein, warum die Lochkrankheit bei südamerikanischen Buntbarschen häufiger auftritt, als bei afrikanischen Buntbarschen. Südamerikanische Buntbarsche leben in sehr weichem Wasser, also mit weniger Kalzium Ionen, während die afrikanischen Buntbarsche im Vergleich zu den Südamerikanischen im harten  Wasser leben ( also mit mehr Kalzium Ionen).

Lochkrankheit behandeln : Wie behandelst du den an der Lochkrankheit erkrankten Fisch richtig.

 

Wie schon oben erwähnt, ist die direkte Ursache einer Lochkrankheit häufig ein Mineralstoffmangel. Aus diesem Grunde ist eine eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung für die Fische besonders wichtig.  Eine abwechslungsreiche und nährstoffreiche Ernährung gilt sowohl für die Vorbeugung der Erkrankung als auch zur Behandlung.  Gerade für Buntbarsche ist eine vitaminreiche Ernährung sehr wichtig, da sie im nährstoffarmen Wasser ( weiches Wasser) leben.

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Ein häufiger Wasserwechsel unterstützt noch zusätzlich die Behandlung. Da erkrankte Tiere, den Erreger über den Kot an andere Fische übertragen können, ist ein häufiger Wasserwechsel sehr sinnvoll. Hier sollte man ruhig bis zu 80 % des Wassers wechseln. Auch eine Temperaturerhöhung fördert die Behandlung der erkrankten Tiere.  Neben dem Wasserwechsel, sollten die erkrankten Fische auch medikamentös behandelt werden. Ein Medikament gegen die Lochkrankheit ist zum Beispiel Sera med Flagellol.