Weißpünktchenkrankheit (Ichtyo) behandeln

Weißpünktchenkrankheit – Ichtyo

Wie behandelt man die Weißpünktchenkrankheit? Und wie kommt es zu der Krankheit?

 

Die Ursache der Weißpünktchenkrankheit liegt an dem Hautparasit Ichthyophthirius multifilis. Aus diesem Grunde wird die Krankheit auch Ichtyo bezeichnet.

Bei der Behandlung der Krankheit muss du auf die verschiedeneren Entwicklungsstadien des Erregers achten.

Weißpünktchenkrankheit

  1. Stadium „Trophont“

Zunächst nistet sich der Erreger in der Haut des Fisches ein. In diesem Stadium bezeichnet man den Parasiten als Trophont. Der Trophont sondert in dem Fisch einen Stoff ab, der die Fischzellen auflöst. Anschließend absorbiert er den Inhalt. In diesem Entwicklungsstatdium wächst der Trophont auf das 50-Fache heran, bis er als großer weißer Punkt sichtbar wird.

Ist der Trophont ausgereift, wandert er in die Schleimschicht des Fisches und fällt vom Fisch ab.

  1. Stadium Tomont

Im zweiten Stadium, dort wird der Erreger als Tomont bezeichnet, schwimmt er bis zu sechs Stunden frei im Wasser herum, und klammert sich anschließend an Pflanzen, Bodengrund und anderen Gegenständen. Dabei bevorzugt der Tomont helle Stellen. In der kurzen Zeit, wo der Tomont frei schwimmt, ist er anfällig gegen Medikamente.

Hat er sich einmal an einem Gegenstand angeheftet, bildet der Erreger eine Art „Kapsel“.

  1. Stadium Tomite

In der Kapsel, kann sich der Parasit in bis zu 2000-4000 Zellen aufteilen. Diese Zellen werden als Tomite bezeichnet. Nach einer Zeit ( abhängig von der Temperatur – kann sich innerhalb von paar Stunden oder auch Tage dauern) verlassen sie ihre Kapsel und gehen als sogennante Theronte heraus.

Weißpünktchenkrankheit

  1. Stadium Theronte

Der Theront, der auch als Schwärmer bezeichnet wird, ist danach auf der Suche nach Fischen, die er befallen kann.

  1. Trophont

Hat der Schwärmer einen Fisch erkundet, nistet dieser sich als sogenannter Trophont in der Haut ein. Mit einer drehenden Bewegung bohrt er sich in die äußeren Hautschichten ein, um sich in die inneren Hautschichten einzunisten. Und der Zyklus beginnt von vorne.

Ursache:

Die Krankheit kann durch verschiedene Ursachen ausbrechen. Zum einen kann der Erreger durch neue Pflanzen oder Fischen eingeschleppt werden. Eine weitere Möglichkeit ist aber auch, dass der Erreger durch einen früher erkrankten Fisch weitergegeben werden kann.

Wenn die Fische gesund sind und ein starkes Immunsystem haben, verhindern die Fische die übermäßige Vermehrung von Ichtyo.

Behandlung

Desto früher die Krankheit erkannt wird, desto höher stehen die Chancen, dass der Fisch überlebt. Aus diesem Grunde ist es wichtig, die Fische regelmäßig zu beobachten. Sypthome für eine Weißpünktchenkankheit sind:

  • weiße Punkte auf der Haut und Flossen
  • Schleimhaut löst sich ab
  • Fische scheuern sich an Gegenständen
  • atmen heftig und schnappen nach Luft
  • Fische verstecken sich
  • Fische werden apathisch

Die Parasiten können  am besten in der Phase als Schwärmer bekämpft werden . Auch als sogenannte Tomiten, können sie mit Medikamenten gut bekämpft werden.

Wo der Verdacht auf Weißpünktchenkrankheit besteht, ist es wichtig, dass das ganze Becken behandelt wird und nicht nur den einzelnen befallenen Fisch. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Behandlung nicht zu früh beendet werden sollte, da sich immer noch Schwärmer im Aquarium befinden könnten.

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Sinnvoll ist es, während der Behandlung die Temperatur zu erhöhen. Dies hat mehrere Gründe. Die Fische bilde mehr Antikörper und die Entwicklungszyklen der Erreger wird beschleunigt. Durch die Beschleunigung der Zyklen, sitzen die Erreger nicht so lange am Fisch dran und können diesen nicht so lange schädigen.

Eine Temperaturerhöhung ist aber alleine noch keine  ausreichende Methode, um die Fische zu heilen.

Ein geeignetes Medikament um die Weißpünktchenkarnkheit zu behandeln ist zum Beispiel JBL Punktol und Sera Costapur.

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Alternativ kann die Krankheit auch mit Salzbädern bekämpft werden. Es gibt jedoch auch Berichte, wo dies leider keine Erfolge erzielen konnte.